Automatisieren und Vernetzen mit Industrie-PC
:: Stand ::
17.04.2004 |
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Unterschiedliche Serverprogramme bzw. Serverdienste werden innerhalb eines Rechners durch unterschiedliche Ports angesprochen, wobei ein Port eine Art logischer Kommunikationseingang im Rechner bzw. Betriebssystem ist. Den verschiedenen Servern (bzw. Diensten) sind im Standardfall feste Portnummern zugeordnet. Welcher Port für welchen Dienst verwendet wird, braucht uns als Endbenutzer jedoch in der Regel nicht kümmern. Der Client sollte dies wissen. Nur in Ausnahmefällen, wenn eine besondere Server-Variante oder ein anderer Port benutzt wird, gibt man im Client den vom Standard abweichenden Port an.
Obwohl
Computer oft nur eine IP-Adresse haben, ist es möglich, viele Dienste (WWW,
FTP, News...) auf ihm laufen zu lassen. Dies ist dadurch möglich, dass jeder
Dienst eine spezifische Nummer (einen Port), mit der man ihn ansprechen kann,
besitzt.
Nehmen
wir an auf einem Server mit der IP-Adresse 192.168.0.1 laufen die Dienste
WWW(http) und FTP. Wenn man den Rechner anspricht, wüssten die beiden Dienste,
ohne die Ports nicht, ob die Anfrage für ihn oder für den anderen Dienst
bestimmt sind. Wenn aber ein Port mit angegeben wird (und das wird tatsächlich
auch so gemacht), wissen die Dienste, für wen die Anfrage bestimmt war, z.B.
192.168.0.1/80 (für www(http)).
Die Ports mit den Nummer 1 bis 1024 sind für Standard-Programme (WWW, FTP...) reserviert, der Port mit der größten Nummer ist 65.535, d.h. der Wertebereich der Port-Nummern ist von 1 bis 65.535.
Die
wichtigsten Port-Nr. sind:
|
Nummer |
Programm |
|
7 |
Echo
(Ping) |
|
20 |
FTP
(Datenkanal) |
|
21 |
FTP
(Steuerkanal) |
|
23 |
Telnet |
|
25 |
SMTP |
|
53 |
DNS |
|
70 |
Gopher |
|
79 |
Finger |
|
80 |
WWW
(HTTP) |
|
110 |
POP3 |
|
119 |
NNTP
(News) |
|
194 |
IRC |
|
443 |
SSL |
Es wird noch
unterschieden (oft bei der Konfiguration von Firewall o. Router) zwischen:
UDP: Es setzt auf IP auf und bietet keine Kontrolle über die Datagramm - Auslieferung, ist dafür aber schneller als TCP.
TCP: Es setzt auf IP auf, ist verbindungs- und streamorientiert, stimmt die Datagrammgröße ab und ist
zuständig für die Wiederholung bei Datagrammverlust.
Nützliche Links:
-superlink
viren
-alle
Ports im Überblick
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