Programmieren von Mikrocomputern in
     automatisierten Systemen

     Automatisieren und Vernetzen mit Industrie-PC

 
 
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 Pfad ::: Mikrocontroller / Motorregelung mit PI-Regler

 

 

1.2     
 

Projekte realisieren
 
 
  1.2.8  Motorregelung mit PI-Regler  -  M-W49  
   
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 1.                                                                   
zum Anfang der Seite Problemformulierung
Daniel Carl 25.11.2005 - ergänzt 17.01.2006




Problem

Aufgrund umweltbewusstem und zukunftsorientiertem Denken, sowie erhöhter Treibstoffkosten möchte ein Schiffsbau-Unternehmen ein Elektroboot auf den Markt bringen, das kraftstofffrei mit Hilfe von Solarzellen mit Energie versorgt wird. Während die Konstruktion bereits an dem Design des Bootes arbeitet, soll von der Elektroabteilung parallel die Steuerung entwickelt werden. Hierbei hat man sich entschlossen, die Ansteuerung der Schiffsschraube mit Hilfe eines Mikrocontrollers zu realisieren. Man hat sich für die Hilfe des Mikrocontrollers entschieden, da ein digitales Reglermodul oder gar eine Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) zu hoch in den Kosten wäre. Zur Präsentation des fertigen Programms vor der Geschäftsführung soll ein kleines dimensioniertes Modell (5 V Gleichstrommotor) entwickelt werden.

Ziel
Ein Gleichstrommotor (5 V) soll mit Hilfe eines Mikrocontrollers über das LPC900-Experimentierboard angesteuert werden. Er soll sowohl im Rechts- als auch im Linkslauf betrieben werden können. Die Drehrichtungsumschaltung darf erst bei Stillstand des Rotors erfolgen. Die Drehzahlüberwachung versuchen wir mit Hilfe einer Lochscheibe und einer Gabellichtschranke zu realisieren. Die Werte der Drehzahlüberwachung können dann im LPC900-Experimentierboard weiter verarbeitet werden. Dadurch kann z. B. eine konstante Drehzahl auch unter Last erreicht werden.

Anforderungen
- Links- und Rechtslauf
- Reversieren über „Stopp“
- Zustandserkennung über eine Drehzahlüberwachung
- Verriegelung Hardware/ Software
 

Lösungsvorschläge
- Links- und Rechtslauf
- Reversieren über „Stopp“
-
Drehzahlmessung
- Drehzahlregelung
- Drehzahlanpassung (PWM)
- Drehzahlausgabe an Display (optional)
- Fernsteuerung über Internet

 

Die vier Anforderungen der Problemformulierung können wie folgt angegangen werden:

Links- und Rechtslauf:
Links- und Rechtslauf werden über separate Taster angewählt (alle Taster sollten über eine Entprellung verfügen). Wird der Taster "Linkslauf" gleichzeitig mit der Taste "Motor stopp", bzw. der Taster "Rechtslauf" gleichzeitig mit der Taste "Motor stopp" betätigt, so wird der Motor angehalten, um keine Personen zu gefährden (vorrangiges Ausschalten). Wird während des Linkslaufs die Taste "Rechtslauf" betätigt, bleibt der Motor im Linkslaufbetrieb. Das gleiche gilt auch für den umgekehrten Fall. 

Reversieren über Stopp:
 Um den Motor abzuschalten, ist wiederum ein Taster notwendig. Eine Drehrichtungsumkehr wird nur ermöglicht, wenn der Motor zuvor ausgeschaltet und der Stillstand des Motors festgestellt wurde. Dies geschieht aufgrund des erhöhten Sicherheitsaspektes, um keine Personen zu gefährden. 

Zustandserkennung über einen Gabellichtschranke:
 Die Bewegung des Motors wird über einen Gabellichtschranke erkannt und ausgewertet. Zur Erkennung der Drehzahl ist eine Lochscheibe an der Schwungmasse des Motors befestigt. Über diese Lochscheibe erkennt die Gabellichtschranke, ob sich der Motor dreht oder im Stillstand befindet. Diese Messwerte können dann im Mikrocontroller weiter verarbeitet werden. Das heißt: Gibt die Gabellichtschranke keine Impulse mehr ab erkennt unser Programm, dass sich der Motor im Stillstand befindet und es kann eine Drehrichtung über einen Taster ausgewählt werden.

Verriegelung Hardware / Software:
Wegen der zu hohen Stromaufnahme des Motors kann dieser über einen Optokoppler mit dahinter geschalteten Transistoren (vom Board aus gesehen) mit dem Board verbunden werden. Der Optokoppler hat auch den Vorteil, dass er galvanisch zwischen Board und Motor trennt. Da der Motor außerhalb des Boards mit einer H-Brücke angesteuert wird, die zur Steuerung ihrer Transistoren drei Anschlüsse benötigt, bietet es sich in diesem Fall an, einen Vierfach-Optokoppler anzuwenden, so dass noch ein Optokoppler zum Anschluss des Aus-Tasters zur Verfügung steht.

   
 
   
 2.                                                                   
zum Anfang der Seite Planung
Marco B. beim Brainstorming 09.09.2005              Erste Ideen - 09.09.2005 Zuordnung der Expertenteams - 12.09.2005 Zuordnung der Expertenteams - 12.09.2005

 
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 3.                                                                   
zum Anfang der Seite Projektstruktur und Ressourcenplanung
Brück/ Johanns; 27.01.2006

         Projektstruktur

Inhalte:

    - Projektplanung

    - Projektstrukturpläne

    - Projektstrukturplan Motorregelung mit PI-Regler

    - Ressourcenplanung Motorregelung mit PI-Regler

    - Gründe für Terminverschiebungen

   
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auf die Grafik klicken
         
 
 

 

   
 
 
 4.                                                                   
zum Anfang der Seite Simulation einer Regelung mit PSPICE


Simulation eines Regelkreises mit dem Modell
versus Operationsverstärker




 

 


 






zum Vergrößern auf die jeweilige Grafik klicken

 





Beispiel für periodisches Anfahrverhalten

 


zum Vergrößern auf die jeweilige Grafik klicken


 
 
 
 
 5.                                                                   
zum Anfang der Seite

Aufbau einer Regelungsstrecke vorerst mit Operationsverstärkern (analog)


Begriffsdefinitionen des geschlossenen Regelkreises - Technikerklasse ATZ01
 
Begriffsdefinitionen des geschlossenen Regelkreises - Technikerklasse ATZ01
zum Öffnen des MS Word-Dokuments auf die Grafik klicken
 

 

 
   
 6.                                                                   
zum Anfang der Seite Analoger PI-Regler
Bottler/ Klein; 13.01.2006
 
        

Inhalte:

- Begriffsdefinitionen

- Reglerschaltungen in OP-Technik

          - P-Regler, I-Regler, PI-Regler

          - I-Regelstrecke, PI-Regelstrecke

- Kennlinien der Reglerschaltungen

   
 

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 7.                                                                   
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Drehzahlmessung

von Christoph Willems; 20.01.2006

 

Inhalte:

- Anbindung der Gabellichtschranke

- Funktion der Capture-Compare-Unit (CCU)

- Umsetzung der Drehzahlmessung mittels Interrupt


 
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 8.                                                                   
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Pulsweitenmodulation

 

Ausarbeitung von Daniel Oberhausen und Kevin Greweling


Inhalte:

- Funktion und Effizienz der Pulsweitenmodulation

- Berechnung von PWM-Signalen

- Ausarbeitung des Quellcodes und Erläuterungen

 
 

 

 
 
 9.                                                                   
zum Anfang der Seite

Vorlaeufiger Programmablaufplan und Quellcode - Test der Hardware

   
9.a

Programmablaufplan der Motorregelung

Ausarbeitung von Rene Mueller und Marco Sonne 

 

 

9.b

Vorlaeufiger Quellcode der Motorregelung

Ausarbeitung von Marco Nau und Roman Loeffler

9.c

Test der Hardware

Test des Versuchsaufbau mit den vorläufigen Quellcodes - 23.09.2005Festlegung der verwendeten Ports - 23.09.2005

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 10.                                                                   
zum Anfang der Seite

Algorithmen für digitale Regelungen - Informationsquellen im Internet



PID Regler auf Excel - www.mikrocontroller.net
 
 

Algorithmus fuer PID (Heizungsregelung) -  www.mikrocontroller.net
 
 

Digitale Regelung mit AVR -  www.mikrocontroller.net
 
 

Digital DC Motor Speed Control with PID Control - www.umich.edu
 
 
 

 

 

 

 

 11.                                                                   
zum Anfang der Seite

Neubelegung der Ports des 89LPC93x


Da sich mittlerweile einiges an der Schaltung unserer Motorbrücke geändert hat und eine zusätzliche Bedienung über Ethernet hinzugekommen ist, müssten wir die Pins zur Ansteuerung der Motorbrücke ändern.

Zum öffnen auf das Bild kicken.

 

 

 

 

 





 

 12.                                                                   
zum Anfang der Seite Vorschlag zur Schnittstellenanpassung

 
 
zum Anzeigen der gesamten Schaltskizze auf die Grafik klicken

- Schaltskizzen als StarOffice-Datei (.sxd)



 13.                                                                   
zum Anfang der Seite Realisierung Der H-Brücke


***click***

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Kausalketten

Low-Pegel am Mikrocontroller

Port 2^0 ▼ => Ausgang Treiber 541 (non-inverting) ▼ => LED leuchtet (liegt an 5 V)  =>
Eingang Treiber 540 (inverting) ▼ => Ausgang ▲ => LED-Optokoppler ▲(leuchtet nicht) =>
Transistor-Optokoppler ist nicht durchgeschaltet => Spannung UCE≈ 5 V ▲ => Port H-Brücke ▲


High-Pegel am Mikrocontroller

Port 2^0 ▲ => Ausgang Treiber 541 (non-inverting) ▲ => LED leuchtet nicht (liegt an 5 V) =>
Eingang Treiber 540 (inverting) ▲ => Ausgang ▼ => LED-Optokoppler ▼(leuchtet) =>
Transistor-Optokoppler ist durchgeschaltet => Spannung UCE≈ 0,2 V ▼ => Port H-Brücke ▼


 

 



 
 
High Density Mounting Type Photocoupler PC847
 
 
    Quellennachweis:
Grafik der "Lernbausteine" der Original-LEGO-Website entnommen
    Datenblätter:     

 

    :: Stand :: 27.01.2006
  
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