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Die aufgabenmäßige Gliederung des Projekts wird im Projektstrukturplan (PjSP
oder PSP) festgelegt; er enthält alle Projektaktivitäten, die in den einzelnen
Entwicklungsphasen durchzuführen sind. Nach DIN 69901 [60] gilt als Definition
für die Projektstruktur:
Gesamtheit der wesentlichen
Beziehungen zwischen den Elementen eines Projekts.
Der Projektstrukturplan bildet das Fundament für die
gesamte Projekt- und Produktplanung, sowohl für die Planung der Termine, Kosten
und Einsatzmittel als auch für die Festlegung der Leistungsmerkmale.
Im Sinn eines Top-down-Vorgehens analysiert man das
Projekt auf seine Aufgabenstruktur (Strukturanalyse), wobei die einzelnen
Aktivitäten in selbstständig durchführbare und kontrollierbare Teilaufgaben
zerlegt werden (Work Breakdown Structure).
Die Aufgabenunterteilung des Projekts sollte soweit
getrieben werden, bis man die Arbeitspakete eindeutig einer Entwicklungsgruppe
(hier Lernteams) bzw. einem Mitarbeiter zuordnen kann.
Auch sollten die Arbeitspakete fachlich
voneinander klar abgegrenzt sein, damit später keine ungewollten
Parallelaktivitäten oder sogar Kompetenzstreitigkeiten auftreten. Jedem
Arbeitspaket sollte eine genaue Aufgabenbeschreibung mit exakter Zielvorgabe
beigegeben werden.
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