Glossar zu
Ausgewählte Kapitel zur Systemverwaltung MS Windows XP Professional
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ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) |
Das
Advanced Configuration and Power Interface (ACPI) ist ein offener
Industriestandard für Energieverwaltung in Desktop-Computern, Notebooks
und Servern. Er wird federführend von den Firmen Hewlett-Packard, Intel,
Microsoft, Phoenix und Toshiba entwickelt und stellt Schnittstellen zur
Hardwareerkennung, Gerätekonfiguration und zum Energiemanagement zur
Verfügung. Die Kontrolle über das Energiemanagement liegt dabei anders
als beim älteren APM – Standard komplett beim Betriebssystem, das einen
besseren Überblick über den momentanen Leistungsbedarf und die
Sparmöglichkeiten in einem Rechner hat, als das hardwareorientierte
BIOS. Mit ACPI ist das BIOS des Rechners nur noch für die Details der
Kommunikation mit der Hardware verantwortlich, die Kontrolle liegt aber
beim Betriebssystem. Gegenüber APM werden weiter gehende Möglichkeiten
zum Energiesparen angeboten. Toplink Wikipedia |
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| APM (Advanced Power Management) |
Advanced Power Management (APM) ist ein Standard für Energiesparmethoden
für PCs, der von Intel und Microsoft in den frühen 1990er Jahren
entwickelt wurde. Heute wird dieser von praktisch jedem neuen PC
unterstützt. Allem voran wird dieser Standart in Notebooks verwendet,
die besonders auf geringen Energieverbrauch angewiesen sind. APM wird mittlerweile allerdings grösstenteils schon von neueren ACPI (Advanced Configuration and Power Interface), welches ebenfalls Energiesparmethoden definiert, verdrängt. Toplink Wikipedia |
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Automated System Recovery, ASR (Automatische Systemwiederherstellung) |
Mithilfe der ASR können Sie in regelmäßigen Abständen automatische
Systemwiederherstellungssätze im Rahmen eines Gesamtplanes zur
Systemwiederherstellung bei Systemversagen erstellen. Die automatische
Systemwiederherstellung sollte erst als letztes Mittel zur
Systemwiederherstellung eingesetzt werden, wenn andere Möglichkeiten,
wie die Startoptionen Abgesicherter Modus und Letzte als funktionierend
bekannte Konfiguration, nicht verwendet werden können. ASR verarbeitet keine Datendateien. Sichern Sie Datendateien gesondert auf regelmäßiger Basis, und stellen Sie diese wieder her, sobald das System funktionsfähig ist. Toplink Microsoft |
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| Dynamische Datenträger und Volumes | Seit
Windows 2000 gibt es eine Alternative zur normalen Partitionen:
dynamische Datenträger Dynamische Datenträger weisen im Vergleich zu Basisdatenträgern zusätzliche Funktionen auf. Dies umfasst die Möglichkeit, Volumes zu erstellen, die sich über mehrere Datenträger erstrecken z. B. übergreifende Volumes und Stripesetvolumes. Alle Volumes auf dynamischen Datenträgern werden als dynamische Volumes bezeichnet. Folgende Volumes sind unter Windows 2000 / XP möglich: 1. Einfache Volumes: Sind wie Partitionen. 2. Übergreifendes Volumes: Diese Volumes erstrecken sich über zwei oder mehr Festplatten. Man kann auch freien Speicherplatz auf einem Datenträger in einem Volume zusammenfassen. 3. Stripesetvolumes: Der freie Speicherplatz auf zwei verschiedenen Datenträgern kann zu einem Stripeset zusammengefasst werden. 4. Gespiegelte Volumes: Der freie Speicherplatz auf zwei verschiedenen Datenträgern kann zu einem gespiegelten Volume zusammengefasst werden. 5. Raid5: Hier werden die Daten über mindestens drei Datenträger verteilt. Wenn einer ausfällt, kann immer noch alles rekonstruiert werden. Toplink 1 Brinkster Toplink 2 Microsoft |
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| GPO (Group Policy Object, Gruppenrichtlinienverwaltung) | Das
GPO (Group Policy Object, Gruppenrichtlinienverwaltung) Default Domain
Policy ist der obersten Ebene der Domäne zugeordnet. Die hier
vorgenommenen Einstellungen gelten für alle Benutzer und Computer in der
Domäne. Damit werden in einer Domain die Richtlinien gesetzt. Zur
Definition einer Richtlinie gehören: Rechte, Eigenschaften im System und
Verwaltung, Installationen von MSI-Paketen, Sicherheitseinstellungen,
Remoteeinstellungen und Profileigenschaften. Toplink? |
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| Scanstate/ Loadstate |
Das
Migrieren von Dateien und Einstellungen wird in Windows XP durch zwei
Tools vereinfacht, die für verschiedene Benutzer und Situationen
ausgelegt sind. Toplink Microsoft |
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| Sysprep |
Sysprep ist ein nützliches Tool, um eine große Anzahl von Rechnern mit
unterschiedlicher Hardware zu installieren. Bei einem Rechner werden das
Betriebssystem und die benötigten Programme komplett installiert und
danach wird das Tool Sysprep ausgeführt. Das Tool entfernt die SID (System-ID)
und andere rechnerspezifische Einstellungen vom aktuellen System. Danach
kann mit einem Image- Tool ein Backup erstellt werden und auf den
anderen Systemen aufgespielt werden. Nach dem Booten können anhand eines
Mini- Sysprep- Tools die spezifischen Rechnerangaben eingegeben werden.
Die Eingaben können auch automatisiert anhand einer Antwortdatei (sysprep.inf)
erfolgen. Die Antwortdatei muss im Rootverzeichnis derselben Partition
im Verzeichnis \sysprep liegen. Programmaufruf: sysprep.exe sysprep.inf Nach der abgeschlossenen Konfiguration des neu aufgespielten Systems wird der Ordner sysprep automatisch gelöscht. Toplink Microsoft |
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| Windows File Protection (Windows-Dateischutz) | Der
Windows-Dateischutz verhindert, dass Programme wichtige
Windows-Systemdateien ersetzen. Programme dürfen diese Dateien nicht
überschreiben, weil sie vom Betriebssystem und von anderen Programmen
verwendet werden. Durch den Schutz dieser Dateien werden Probleme mit
Programmen und dem Betriebssystem verhindert. Toplink Microsoft |
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| Stand 18.06.2006 |